| 18.04.2013 | Upstalsboom erhält Hospitality HR Award 2013 | |
|
Emder Unternehmen vor Branchengrößen Kempinski und Lindner. Deutsche Hotelakademie zeichnet Hotel- und Ferienanbieter aus Emden als wegweisenden Arbeitgeber aus / Renommierter Preis für neue Konzepte im Bereich der Personalentwicklung und des Personalmanagements in Köln verliehen. Emden / Köln – Große Freude herrscht bei der Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG. Die mittelständische Unternehmensgruppe aus Emden ist für ihre wegweisenden Konzepte im Bereich der Personalentwicklung mit dem renommierten Hospitality Human Resources Award 2013 „Menschen.Zukunft.Hotel.“ ausgezeichnet worden. Dieser wird von der Deutschen Hotelakademie zusammen mit dem Fachmagazin „First Class“ verliehen. Damit haben die Ostfriesen in der Kategorie „Hotelketten und Kooperationen“ die vielfach favorisierten Branchengrößen Kempinski Hotels, Genf, auf Platz 2 sowie Lindner Hotels & Resorts, Düsseldorf, auf Platz drei hinter sich gelassen. Upstalsboom- Geschäftsführer Bodo Janssen nahm den mit 10.000 Euro dotierten Preis am Mittwochabend bei einer feierlichen Veranstaltung in Köln entgegen: „Sich hier als vergleichsweise überschaubare Unternehmensgruppe gegen internationale und nationale Marken durchzusetzen, macht uns sehr stolz.“ Insgesamt wurden 9 Unternehmen in drei Kategorien ausgezeichnet. Die hochkarätige Jury sprach von wegweisenden Konzepten, die bei dem Ferienanbieter entlang der Nord- und Ostsee sowie in Emden und Berlin mit seinen rund 600 Mitarbeitern umgesetzt würden. Mit Mut zu neuen Ansätzen in der Unternehmenskultur würden Spitzenleistungen erzielt. Das Personalkonzept zeige, dass es auch oder gerade in der Hotellerie ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Für Geschäftsführer Janssen ist die Auszeichnung ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Die Bindung und Rekrutierung von Fachkräften werde angesichts des zunehmenden Arbeitskräftemangels das zentrale Zukunftsthema der Branche sein, das ein „neues Denken auf allen Ebenen“ erfordere: „Nur wer als Arbeitgeber überzeugen kann, wird nachhaltig erfolgreich sein.“ Klosterbesuche für Führungskräfte, Corporate Happiness als zentrales Instrument der Personalentwicklung, die Abkehr von der Gewinnmaximierung und eine Werte orientierte Ausrichtung der Unternehmenskultur seien für die Hotellerie und das Gastgewerbe einzigartig, so die Jury. Dieses Gesamtkonzept habe unter den 70 Bewerbungen nachhaltig überzeugt. Upstalsboom-Geschäftsführer Janssen betonte, das erklärte Ziel der Unternehmensgruppe sei es, einer der attraktivsten Arbeitgeber der Branche zu werden. Dazu seien vor rund vier Jahren „völlig neue Denkansätze entwickelt worden“. Die seinerzeitige Mitarbeiterbefragung habe ein „sehr betrübliches Ergebnis“ ergeben. Heute sei die Zufriedenheit der Beschäftigten jedoch deutlich gestiegen und habe sich um rund 30 Prozent verbessert. Zudem seien die Kosten für Fachkräftegewinnung ebenso gesunken wie die Fluktuation. Neben neuen und klaren Tarifvereinbarungen sei in diesem Zusammenhang die Abkehr vom traditionellen betriebswirtschaftlichen Denken mit der Gewinnmaximierung als wichtigstes Ziel maßgeblich für das Unternehmen. „Führen mit Werten“ nennt Janssen als zentrales Leitprinzip für alle Bereiche. In diesem Zusammenhang spielten Demut und Respekt eine wichtige Rolle. Dazu hätten beispielsweise nahezu alle Hoteldirektoren im Benediktinerkloster von Pater Anselm Grün verschiedene Seminare absolviert. Zudem setzt Upstalsboom auf die Zusammenarbeit mit der Dreamteam Academy in München von Dr. Oliver Haas, dem Entwickler der Corporate-Happiness-Methode. Bei diesem Ansatz stehe die Förderung des „Glücks der Mitarbeiter und der Freude an der Arbeit“ im Mittelpunkt. Die Ausbildung von Corporate-Happiness-Beauftragten werde kontinuierlich vollzogen, um die Suche nach positiven Lösungswegen auf allen Ebenen und in allen Bereichen des Unternehmens „tatsächlich auch zu leben und nachhaltig umzusetzen“. Geschäftsführer Janssen betont in diesem Zusammenhang, dass letztlich nur „zufriedene Mitarbeiter das entscheidende Quäntchen mehr an Leistung zu bringen bereit sind“. Dies zeige sich auch in den in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegenen Umsatz- und Ertragszahlen. | ||